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Rachor Hautbearbeitung – Die Retusche lernte ich von Felix

POSTED ON Oktober 30th  - POSTED IN Fotografie, Photoshop, Tipps und Tricks

Die Arbeit von Felix Rachor verfolge ich ja schon seit Längerem. Ich mag einfach seinen Bildstil. Diese überspitzten Farben, diese knackige Schärfe und die grafischen oder auch visagistischen Finessen, die seine Bilder so sehr Besonders machen.

Man kann seine Art Fotos ja nicht unbedingt mit meinen Fotos vergleichen, mit Highend-Retusche, Beautyfotografien und Fashion-Sachen hab ich ja nicht so viel am Hut, aber trotzdem interessiert mich seine Herangehensweise sehr. Ich wollte einfach mehr über seine Art der Bildbearbeitung wissen. Also besuchte ich letztes Jahr in Saarbrücken 2 Workshops von ihm, kaufte mir seine beiden Videotrainings und nahm an seinem Online-Seminar zur Hautretusche teil.

Hautretusche Detailaufnahme

Automatisieren is nüschd!

Anfangs wollte ich einfach möglichst schnell zu einem passablen Ergebnis kommen. So pickte ich mir aus seinen Bearbeitungsschritten die Tätigkeiten raus, die meiner Meinung nach die größte Retusche-Veränderung erbrachten und versuchte diese zu automatisieren. Schnell musste ich feststellen, dass dies nicht annähernd zu einem Rachor-ähnlichen Ergebnis führen konnte. Also nahm ich mir vor mich intensiver mit dem Thema Dodge & Burn auseinander zu setzen, welches ich bislang ziemlich vernachlässigt hatte. Ich nutzte D&B eigentlich nur, um im Bild Highlights zu setzen und nicht für die eigentliche Hautretusche.

Dodge & Burn Retusche, ganz schön mühsam

Leck-O-Mio, ich musste feststellen, dass D&B ne ganz schön zeitaufwendige Fuddelarbeit ist. Spaß macht das anfänglich echt nicht, aber der Spaß kommt mit der Zeit. Denn tatsächlich: Der Rachor-Effekt stellte sich bei meinen Fotos ein! Juchuuh! Genau das was ich an seiner Bearbeitung schätze konnte man ansatzweise auch in meinen Fotos erkennen! Wow was ein bisserl Aufhellen und Abdunkeln ausmacht! Das Bild wirkt ruhiger, die Person wirkt immer noch echt, kein Hörzu-Cover-Effekt auf der Haut! Der Mensch bleibt Mensch, genau das wollte ich..

Felix kommt im November nach Saarbrücken

Ich freue mich riesig, dass Felix jetzt im November wieder in Saarbrücken ist und bei Adriano Models im Schloss Falkenhorst am Samstag, den 14. November wieder 2 sehr interessante Workshops gibt:
1. einen Beauty-Retusche Workshop und
2. einen Fashion Photography Workshop
Ich bin natürlich auch da und freue mich auf neue Ideen, geniale Tipps und natürlich aufs Fachsimpeln.

Die Beiden Workshops die Felix in Saarbrücken hält
Retusche Photoshop Ebenen

Meine Erfahrungen mit dem sozialen Netzwerk Pinterest

POSTED ON April 24th  - POSTED IN Fotografie, Tipps und Tricks

Pinterest ist ein soziales Netzwerk, in dem Nutzer Bildersammlungen an virtuelle Pinnwände heften können. Für mich ist Pinterest so etwas wie die Google-Bildersuche, nur dass alle kack Fotos vorher rausgefiltert wurden. Zusätzlich können andere Nutzer Bilder teilen (repinnen), liken oder es kommentieren. „Ziel“ ist es, durch das öffentliche „Anheften“ von Fotos an der digitalen Pinnwand seine eigenen Interessen herauszustellen.

Für einen Fotografen ist Pinterest ein wahrer Fundus der Inspiration. Pinterest ist Platz 26 der meistbesuchten Webseiten weltweit und Platz 58 in Deutschland. (Stand Januar 2015) Die Anzahl an gutem Bildmaterial ist erstaunlisch und auch der Suchalgorythmus überrascht mich immer wieder. Ich habe eine Idee im Kopf, tippe die ersten Schlagwörter die mir zu einem Thema in den Kopf kommen (z.B. Hochzeit, Regen) ins Suchfeld ein und die Pinns die dann erscheinen passen zu 95% zu der Idee in meinem Kopf.

Wozu nutze ich Pinterest?

Grundsätzlich benutze ich die Plattform sowohl für private als auch geschäftliche Zwecke.

Privat

1. Wir haben uns gerade ein Haus gekauft und rund ums Haus ist noch Einiges zu tun: Garten anlegen, Oberputz, Mauer bauen und innen kann man auch noch Einiges optimieren. Sucht man nach Ideen, wie man z.B. sein Büro verschönern könnte, oder welche Steine man gerne als Terassenboden haben möchte wird man auf Pinterest ganzbestimmt fündig. Zusätzlich findet man unzählige Do It Yourself-Anleitungen zu allen möglichen Themen:

  • Ikea-Hacks
  • Möbel aus Beton
  • Möbel aus Europaletten
  • Upcycling

und und und. Mein DIY-Best-Of-Album findet ihr hier: www.pinterest.com/jenzflare/diy/

Inspiration für den Garten
Hochzeitsfotos als Inspiration für die eigene Hochzeit

2. Und unsere eigene Hochzeit steht auch bald an. Unzählige Fragen kommen auf: Wie sollen die Einladungskarten aussehen? Wie schmücken wir den Bankett-Saal? Welcher Hochzeits-Anzug passt zu mir? Mit welchen Kleinigkeiten könnten wir unsere Hochzeits-Gäste erfreuen? Gibt es gute Motiv-Ideen für unsere Hochzeitsfotos?
Auch hierfür lässt sich Einiges auf Pinterest finden: www.pinterest.com/jenzflare/wedding/

Pinterest-Nutzung als Fotograf

1. Eigenwerbung

Natürlich kann man sich selbst und seine eigenen fotografischen Arbeiten auf einer eigenen Pinnwand präsentieren. Ich habe sogar 2 Galerien für meine Fotografie. Zum einen eine Allgemeine Pinnwand: www.pinterest.com/jenzflare/my-photography-work/
und zum Anderen eine spezielle für die Hochzeitsfotografie: www.pinterest.com/jenzflare/my-wedding-pictures/
Ein Feedback oder gar konstruktive Kritik zu den Fotos sollte man jedoch nicht erwarten. Mich freut es jedoch sehr, wenn eins meiner Fotos von einer Braut in ihre „Wedding Pictures Inspiration“ Galerie gepinnt wird.

Meine Hochzeitsfoto auf Pinterest
Peter Lindbergh Helmut Newton auf Pinterest

2. Inspiration

Von den größten Fotografen der Welt lernt man am Besten. Es stimmt zwar schon es geht nichts über das Schmökern in einem gut gemachten Bildband von Helmut Newton, Henri Cartier-Bresson, Richard Avedon und Co., aber erstellt man sich seine eigene Best-Of-Galerie seines Lieblingsfotografen hat man einen weitaus schnelleren und übersichtlicheren Zugriff auf genau die Fotos, die einen selbst so sehr von diesem Fotografen begeistern. Ich habe unzählige dieser Galerien und nutze diese als Ausgangsmaterial für eigene Bildideen in meinen Shootings. Da wären wir dann auch schon bei Punkt 3..

3. Shootingvorbereitung

Nichts erklärt eine Bildidee für ein Shooting besser als ein Beispielfoto. Im Vorgespräch spreche ich mit dem Hochzeitspaar über Bildideen. Wenn man nur verbal kommuniziert passiert es häufig, dass zwar das Hochzeitspaar das gleiche Vokabular wie ich nutzt, aber etwas völlig Anderes damit meint. Deshalb lade ich die Paare gerne ein mit mir auf Pinterest eine gemeinsame Hochzeits-Shooting-Galerie zu erstellen. In dieser kann dann sowohl ich als auch das Brautpaar seine Lieblingsfotos abspeichern. Das ist ein riesen Vorteil für mich, da ich so genau sehen kann wie sich das Hochzeitspaar gerne selbst sehen möchte und kann darauf reagieren. Genauso nutze ich solch eine gemeinsame Galerie für meine Model-Shootings. So kann ich dem Model ganz genau zeigen, was ich machen will und ich sehe welche dieser Fotos dem Model besonders gut gefallen. Hier ein Beispiel: www.pinterest.com/jenzflare/shooting-christiane/

4. Themen-Pinnwände

Als letzte Variante nutze ich Pinterest, um mir meine Lieblingsfotos aus einem bestimmten Bereich der Fotografie zusammen zu stellen. Also z.B:
– Portraits mit besonderen Schatten: www.pinterest.com/jenzflare/shadows/
– Shooting im Wasser/Badewanne: www.pinterest.com/jenzflare/water-inspiration/
– Fashion/Beauty-Shots: www.pinterest.com/jenzflare/fashion-beauty/
und so weiter.

Fashion Beauty auf Pinterest

Ein sehr erfrischender, inspirierender Teil auf Pinterest ist natürlich die Startseite, die Euch eine dynamische Pinnwand generiert aus allen Pinns der Personen denen Ihr folgt. Viele meiner Vorbilder und auch Freunde, wie Steffen „Stilpirat“ Böttcher, Calvin Hollywood, Martin Wieland, Martin Strauß, Sonja Saur, Felix Rachor, Thomas Adorff, uvm. pinnen dort. So wird man täglich mit deren Pinns versorgt und erhält oftmals neue Ideen.

Einführung in die DSLR-Fotografie – Infografik – Blende Verschlusszeit ISO

POSTED ON März 11th  - POSTED IN Design, Fotografie, Tipps und Tricks

Im letzten Jahr habe ich ja meinen ersten Workshop „Einführung in die DSLR-Fotografie – Schwerpunkt Portrait“ gegeben. In diesem Workshop drehte sich alles um das Fotografieren von Portraits mit natürlichem Licht (“Available Light”). Wie Stelle ich die Kamera ein? Welche Blende nehme ich? Was bedeutet Verschlusszeit? Was ist der ISO-Wert? Welches Objektiv nutze ich wofür?

Making Of Foto aus meinem Workshop

Für die Workshop Teilnehmer hatte ich eine Visitenkarte erstellt die als Gedankenstütze für das erlernte Wissen dienen soll. Auf der Rückseite habe ich eine Infografik erstellt, die auf relative einfacher Weise die 3 wichtigsten Punkte bei der Fotografie veranschaulicht: Blende, Verschlußzeit und ISO. Ich fand die Idee das alles auf eine Visitenkarte zu drucken ganz cool. Die kann man immer in seinem Geldbeutel haben und raus nehmen, wenn man z.B. nicht mehr weiß wie man nochmal eine starke Unschärfe ins Bild holen kann. Und marketing-technisch ist das auch gar nicht so schlecht 😉

Diese Infografik (Infographic) möchte ich gerne mit Euch teilen. Vllt. hat der Ein oder Andere ja auch Verwendung dafür.

Infografik Infographic Blende Iso Verschlusszeit
Download Infografik!

Hier noch ein richtig gutes Foto aus dem Workshop. Die Workshop-Teilnehmerin Angela hatte es gemacht. Ich bin total begeistert, da sie erst einige Tag vor dem Workshop begonnen hat sich mit dem Thema Fotografie zu beschäftigen! Riesen Kompliment Angela!

Workshop Available Light Shooting

Workshop – Einführung in die DSLR-Fotografie – Schwerpunkt Portrait

POSTED ON August 22nd  - POSTED IN Fotografie, Tipps und Tricks, Workshop

Termin

Sonntag, 19. Oktober 2014
10.00 – 14.00 Uhr
VHS am Schloss Saarbrücken

Preis

49,00 €

Beschreibung

Im Rahmen der ISO-Fototage 2014 gebe ich am Sonntag, den 19.10.2014 einen Portrait-Workshop. In diesem Workshop dreht sich alles um das Fotografieren von Portraits mit natürlichem Licht (“Available Light”). Wie Stelle ich die Kamera ein? Welche Blende nehme ich? Was bedeutet Verschlusszeit und ISO? Welches Objektiv soll ich mir kaufen und welches Zubehör ist sinnvoll? In diesem Workshop erarbeite ich mit Euch wie ihr selbst zu Hause oder an einer anderen Location ohne aufwändiges Lichtsetup geniale Portraits machen könnt. Ich zeige Euch wie ich an ein Shooting rangehe, wenn ich nichts dabei habe außer eine Kamera, ein bis zwei Objektive und ein Model. Keinen Assistenten, keinen Blitz und keinen weiteren Schnick-Schnack. Available Light (insbesondere Tageslicht) steht im Vordergrund, welches wir uns zu Nutze machen werden. Wir werden auch außerhalb des “Studios” nach Locations suchen, die uns Lichtquellen bieten und ich werde Euch zeigen, wie man diese optimal einsetzt.

Inhalt

Einen richtig festen Ablauf gibt es nicht, doch diese Themen spreche ich sicherlich an:

  • Grundfunktionen der Kamera
  • Blende, Belichtungszeit, ISO
  • Fotografieren im manuellen Modus
  • Richtiger Umgang mit dem Autofokus
  • Welches ist das richtige Objektiv für mich?
  • Vorhandenes Licht sinnvoll und effektiv einsetzen
  • Typische Lichtsituationen, die man überall im Alltag findet
  • Locationsuche, worauf muss ich achten?
  • Bildschnitt, Bildaufbau und Perspektiven

Zielgruppe

Du gehörst zur Zielgruppe, wenn Du noch am Anfang der Fotografie stehst und Dich die People-Fotografie fasziniert. Du möchtest gerne die Kamera genauer kennenlernen und verstehen wie man sie effektiv nutzt. Vor allem hast Du aber Spaß daran Menschen zu fotografieren und möchtest etwas darüber lernen wie man tolle Portraits macht. Wie werden die Bilder richtig scharf? Wie baue ich die Bilder richtig auf? Vor allem geht es aber auch darum Licht zu verstehen und einfache Lichtsituationen für die People-Fotografie zu entdecken. Ebenfalls wird ein wichtiger Teil der richtigen Umgang mit dem Model sein.

Ablauf

Der Foto-Workshop ist für ca. 4 Stunden geplant. Er teilt sich in Theorie und Praxis. Ich zeige Euch die wichtigsten Dinge im Umgang mit der Kamera. Im Hauptteil, dem Praxisteil probiert Ihr selbst aus. Die Teilnehmerzahl ist auf 8 beschränkt, damit ein intensives Arbeiten mit dem Model für jeden Teilnehmer möglich ist. Dabei stehe ich die ganze Zeit mit Rat und Tat zur Seite.

Das musst Du mitbringen

  • Digitale Spiegelreflexkamera mit beliebigem Objektiv.
  • Wenn Du ein Festbrennweiten-Objektiv hast (z.B. 35, 50, 85mm) gerne mit bringen
  • Leere Speicherkarte
  • Voller Akku

Der Referent

Jens Gerlach fotografiert Modelle erst seit ca. 2 Jahren. Aber davon ist nix zu sehen. Seine seither entstandenen Arbeiten wirken sehr reduziert, ruhig und dennoch unglaublich intim und ausdrucksstark. In Zeiten der digitalen Fotografie, der extensiven Nachbearbeitung und Verfremdung erscheint Jens Bildsprache dezent, puristisch und erfrischend authentisch.

Jens studierte Informationswissenschaften, gründete im 1. Semester seine Werbeagentur SuessSauer GmbH, die er mit einem guten Freund 11 Jahre lang erfolgreich leitete und arbeitete als Freelancer für namenhafte Werbeagenturen wie BBDO und Jung van Matt. Heute arbeitet er als Grafik- und Motion-Designer beim Saarländischen Rundfunk und hat nebenbei sein Hobby die Fotografie zum “Zweitberuf” gemacht.

Als People- und Hochzeitsfotograf ist sein Bilderstil beliebt und nachgefragt. Die Natürlichkeit und Ehrlichkeit seiner Bilder überzeugen einfach. Und dabei arbeite Jens nicht mit einer tonnenschweren Ausrüstung, sondern meist mit nur einer Kamera und seinem 50mm 1.4 Lieblings-Objektiv.

Jens Gerlach, Jenzflare - People- und Hochzeitsfotograf

Kein großes Technik-Klimm-Bimm, kein Blendenfanatismus. Um die gewünschte Natürlichkeit der Aufnahmen zu erhalten, fotografiert er die Menschen daher auch am liebsten in natürlichen Lebensräumen. Treibt es ihn doch ins Studio, fotografiert er nicht mit dicken Blitzen und teuerster Ausrüstung, sondern mit günstigen Walimex-Blitzen die sich als völlig ausreichend erwiesen haben.

Kurz zusammengefasst: Authentische Bilder mit authentischen Menschen von einem authentischen Fotografen. Weitere Informationen zu Jens Gerlach als Fotograf sowie einige seiner Arbeiten findet ihr auch auf Facebook.

Termin

Sonntag, 19. Oktober 2014
10.00 – 14.00 Uhr
VHS am Schloss Saarbrücken

Preis

49,00 €

Tipps & Tricks – Lightroom schneller machen

POSTED ON Juli 26th  - POSTED IN Fotografie, Lightroom, Tipps und Tricks

Hallo Leute,

heute habe ich ein kleines Tutorial für Euch. Mit dem Tipp möchte ich Euch zeigen wie Ihr Lightroom ein wenig schneller machen könnt und etwas mehr Performance aus Eurer Kiste rausholen könnt.

Lightroom schneller machen

Jetzt mal ehrlich, wie oft hab ihr in Lightroom schon mal die Module „Buch“, „Karte“, „Web“ oder „Diashow“ genutzt? Also ich noch nie! Also warum soll ich diese Module bei jeder Lightroom-Nutzung mit starten? Diese Features sind nämlich einzelne Lightroom-Module, die separat dazu geladen werden und wenn man sie nicht immer wieder mit Lightroom startet einen merklichen Performance-Zuwachs erhält.

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